Automarkt – wie man hier günstig einkauft

Der Automarkt, wie ihn der Wirtschaftswissenschaftler und Journalist ist das Konglomerat aus Herstellern, Zulieferern, Händlern und betrifft nur neue Autos. Der deutsche Automarkt ist streng aufgeteilt und die Händler sind zumeist an die Automarke des Herstellers gebunden oder des Konzerns, der auch mehrere Marken im Programm haben kann, wie z. B. BMW mit dem Mini.

Aber mit Automarkt bezeichnet man auch Plätze, auf denen Privatmenschen ihr altes Auto zum Verkauf anbieten können. Seit dem das Internet Einzug in jedes Büro und jeden Haushalt gefunden hat, gibt es auch hier Internetportale, die wie ein Automarkt funktionieren.

automarktWir wollen uns jedoch erst einmal einem offline Automarkt zuwenden und erklären, wie dieser funktioniert. Privatmenschen und auch kleinere Gebrauchtwagenhändler bieten auf einem Automarkt ihre Fahrzeuge an. Im Gegensatz zum Internet kann man hier die Fahrzeuge sofort in Augenschein nehmen und auch eine Probefahrt mit ihnen machen. Diese Automärkte finden in großen und auch mittleren Städten in regelmäßigen Abständen, zumeist wöchentlich an den Wochenenden statt. Bekannte Automärkte ist der von Duisburg und der von Köln.

Der Anbieter zahlt eine kleine Standgebühr für die Tage, an denen er sein Auto auf dem Automarkt anbietet. Bei einigen Märkten muss der Besucher Eintritt bezahlen. Ein Automarkt hat für den Käufer den Vorteil, dass er sich in Ruhe die Fahrzeuge der Marke und des Modells seiner Wahl ganz genau anschauen, eine Probefahrt machen und auch mit dem Verkäufer verhandeln kann. In der Regel nimmt man nach dem Kauf seine Neuerwerbung auch gleich mit. Also immer zu Zweit einen Automarkt besuchen.

Der online Automarkt funktioniert etwas abweichend. Hier stellen die Anbieter eines Gebrauchtwagens das Auto auf der Plattform ein, zumeist kostenfrei, und veröffentlicht eine genaue Beschreibung des Autos und fügt noch einige Bilder hinzu. Die Interessenten können dann auf dem elektronischen Automarkt das gewünschte Fahrzeug suchen, bis hin zur Farbe, und dann bei Interesse mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen. Die kann für den Käufer manchmal mühsam und mit viel Zeit und Kosten verbunden sein, da man ja zu jedem einzelnen Verkäufer fahren muss, um sich das Fahrzeug anzuschauen und auszuprobieren. Wenn Sie von Autos nicht so viel verstehen, dann sollten Sie jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Denn auf die nicht so offensichtlichen Fehler am Auto weist kein Verkäufer gleich im ersten Satz hin.